Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
ENS Electronics – Elektro-, Smart-Home- & Energietechnik
ENS Electronics Inhaber: Enrico Strobel Osterode am Harz
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Lieferungen und Leistungen
zwischen ENS Electronics (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Auftraggeber, sofern nicht
ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
Sie gelten sowohl gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) als auch gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB).
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn,
ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages sind insbesondere: - Elektroinstallationsarbeiten - Smart-Home-Planung, -
Lieferung und -Programmierung (z. B. Loxone) - Planung, Lieferung und Installation von Photovoltaik-,
Speicher- und Energiesystemen - Beratungs-, Planungs- und Projektierungsleistungen - Wartungs-,
Service- und Instandhaltungsleistungen
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung oder
dem Werkvertrag.
3. Angebot und Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich
bezeichnet sind.
Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung, Angebotsannahme oder Beginn der
Leistungserbringung zustande.
Technische Änderungen sowie Änderungen in Form, Farbe und/oder Gewicht bleiben im Rahmen des
Zumutbaren vorbehalten.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht
anders angegeben.
Zahlungen sind ohne Abzug innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum fällig.
Der Auftragnehmer ist berechtigt: - Abschlagszahlungen bei Teilleistungen zu verlangen -
Vorauszahlungen bei Materialbestellungen oder Sonderanfertigungen zu verlangen
Mehraufwand, der durch unvollständige oder fehlerhafte Angaben des Auftraggebers, geänderte
Anforderungen, unvorhergesehene bauliche oder technische Gegebenheiten (z. B. Altinstallationen,
fehlende Dokumentationen, nicht normgerechte Bestandsanlagen) entsteht, wird zusätzlich vergütet.
Sofern keine Pauschale vereinbart wurde, erfolgt die Abrechnung nach Zeitaufwand auf Basis der
jeweils gültigen Stundensätze des Auftragnehmers.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Weitergehende Schadenersatzansprüche
bleiben unberührt.
5. Planungs- und Beratungsleistungen
Planungs-, Beratungs- und Projektierungsleistungen sind grundsätzlich vergütungspflichtig, auch
wenn es nicht zur Beauftragung der Ausführung kommt.
Sofern eine Anrechnung auf einen Folgeauftrag erfolgt, bedarf dies einer ausdrücklichen Vereinbarung.
Planungsunterlagen, Konzepte, Programme und Dokumentationen bleiben bis zur vollständigen
Zahlung Eigentum des Auftragnehmers und dürfen ohne Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben
oder verwendet werden.
6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt sicher, dass: - alle erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge
rechtzeitig bereitgestellt werden - technische Voraussetzungen (z. B. Stromversorgung, Netzwerk,
bauliche Gegebenheiten) gegeben sind
Verzögerungen oder Mehraufwand aufgrund fehlender Mitwirkung gehen zu Lasten des
Auftraggebers.
7. Leistungsfristen und Termine
Leistungs- und Fertigstellungstermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich zugesagt
wurden.
Unvorhersehbare Ereignisse (z. B. Lieferengpässe, höhere Gewalt, Krankheit, behördliche Maßnahmen)
berechtigen zur angemessenen Terminverschiebung.
8. Abnahme
Sofern es sich um Werkleistungen handelt, ist nach Fertigstellung eine Abnahme durchzuführen.
Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn: - der Auftraggeber die Leistung in Gebrauch nimmt oder - innerhalb
von 7 Tagen keine wesentlichen Mängel schriftlich angezeigt werden
9. Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
Gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB) beträgt die Gewährleistungsfrist für Werkleistungen 12 Monate,
sofern gesetzlich zulässig.
Keine Haftung besteht insbesondere für: - vorhandene Altinstallationen oder Fremdgeräte - bauseitige
Mängel oder Leistungen Dritter - Software-, Firmware- oder Cloudänderungen durch Hersteller -
Ausfälle, Einschränkungen oder Funktionsänderungen externer Cloud-Dienste, Server, Web-APIs oder
Herstellerplattformen - automatische oder vom Hersteller erzwungene Updates von Systemen,
Komponenten oder Apps - daraus resultierende Funktionsänderungen, Inkompatibilitäten oder
temporäre Nichtverfügbarkeiten - Netzwerkinfrastruktur, WLAN-Abdeckung oder
Internetverbindungen, die nicht vom Auftragnehmer bereitgestellt wurden - Änderungen gesetzlicher,
behördlicher oder normativer Vorgaben (z. B. VDE-Bestimmungen, TAB des Netzbetreibers,
Förderbedingungen, Anschlussrichtlinien)
Insbesondere bei Smart-Home-, Photovoltaik-, Speicher- und Energiemanagementsystemen wird darauf
hingewiesen, dass Funktionalitäten ganz oder teilweise von externen Diensten, Servern,
Herstellerplattformen oder regulatorischen Vorgaben abhängig sein können, auf deren Verfügbarkeit,
Betrieb, Weiterentwicklung oder Änderung der Auftragnehmer keinen Einfluss hat.
Erforderliche Anpassungen oder Nachrüstungen aufgrund geänderter gesetzlicher, normativer oder
behördlicher Anforderungen stellen keine Mängel dar und sind gesondert zu vergüten.
Eine Haftung für Folgeschäden, entgangene Einspeisevergütungen, Ertragsminderungen,
Komforteinschränkungen oder wirtschaftliche Nachteile aufgrund solcher externen oder
regulatorischen Einflüsse ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, sofern keine wesentlichen Vertragspflichten
(Kardinalpflichten) verletzt wurden.
10. Eigentumsvorbehalt
Gelieferte Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
11. Widerrufsrecht (Verbraucher)
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Details werden gesondert in der
Widerrufsbelehrung geregelt.
Bei individuell angefertigten Leistungen oder bei Beginn der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist
erlischt das Widerrufsrecht gemäß § 356 BGB.
12. Datenschutz
Es gilt die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers in der jeweils aktuellen Fassung.
13. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt deutsches Recht.
Gerichtsstand für Kaufleute ist der Sitz des Auftragnehmers.
14. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der
übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Januar 2026